Das bin ich

Resilienztrainerin,
Personal und Business Coach und
Dozentin in der Erwachsenenbildung

seit 2014 selbständig (anfangs nebenberuflich)


Sozialpädagogin/-arbeiterin
mit staatlicher Anerkennung

gut 30 Jahre in den Arbeitsfeldern

  • Kindergarten
  • Menschen mit Behinderungen
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
  • junge Arbeitsuchende
  • Schulsozialarbeit
  • Schülerseminare


Mein persönlicher Werdegang:

Ich bin 1967 geboren, bin verheiratet und Mutter eines 2004 geborenen Sohnes.

Mein Leben hat mich gelehrt, dass ich nicht immer Einfluss darauf habe, was passiert.

Aber ich kann wählen, ob ich – auf welche Art auch immer – gestärkt aus einer Aufgabe hervorgehe, die mein Leben mir stellt, oder ob ich meine wertvolle Energie in die Suche nach Schuldigen stecke, mit dem Schicksal hadere, mich selbst bemitleide, oder was auch immer. Und ich kann wählen, ob ich mich jetzt oder später, voll oder nur so viel, wie es unbedingt nötig ist, auf „Probleme“ konzentriere. Immerhin besteht das Leben ja aus vielen Farben. 😉

Ausprobiert habe ich all diese Bewältigungsstrategien und alle haben ihre Berechtigung und ihre Vor- und Nachteile.

Das Leben ist ein buntes Paket an Höhen und Tiefen. Von „einfach“ war nie die Rede.

Diese Fähigkeit, sich das Leben nicht schönzureden, aber auch nicht an den Nickeligkeiten des Lebens zu verzweifeln, sondern es zu nehmen, wie es ist und es sich möglichst gesund zu gestalten oder zu deuten, nennen Fachkreise „Resilienz“.

Ich sehe zurück auf Erfahrungen,

  • die ich von vorn bis hinten sofort wunderbar fand, und andere,
  • die ich erst verdauen musste, z.B.
  • mit Kollegen, die ich gern zum Mond schicken wollte,
  • mit Freunden und Familienmitgliedern, von denen ich mich unverstanden oder unfair behandelt fühlte,
  • mit meinen vielen Aufgaben und Wichtigkeiten, die ich nicht immer gut unter einen Hut bekam,
  • also mit Menschen wie du und ich, die so vor sich hin „menscheln“ und das tun, was sie am besten können: Mensch sein mit Ecken und Kanten und liebenswerten Seiten und das alles gleichzeitig. Und wir alle sind mit einer Wahrnehmung bestückt, die nie den Blick auf wirklich alles hinbekommt. Ist echt so!

Ein Beispiel:

Meine Mutter brachte sich um. Ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes, meines Vaters.

Kurz vor der Geburt ihres 3. Enkels, meines Sohnes.

Unschwer nachvollziehbar, dass mich die Gedanken über das „Warum?“ und dieser brodelnde Gefühlscoctail verrückt gemacht hätten, wenn ich nicht gut auf mich aufgepasst hätte.

Ich habe entschieden, die Entscheidung meiner Mutter zu respektieren. Sie hatte bestimmt gute Gründe und wollte wahrscheinlich lieber bei ihrem Mann sein, als ihr Dasein weiter mit ihrer Schwiegermutter zusammen zu verbringen. Damit lässt sich leben.

Als ich kürzlich erfuhr, dass sie zudem eine Krebsdiagnose hatte (warum erst jetzt?… ist eine seeehr lange Geschichte), merkte ich, dass sich das wie eine Befreiung anfühlte. Ein kleiner, gut verpackter Teil von mir, den ich aus guten Gründen jahrelang nicht zu Wort kommen ließ, hat endlich keine Sorge mehr, dass ich meiner Mutter nicht wichtig genug gewesen sein könnte. Jetzt weiß ich, was sie sich und mir – so gut sie es zu der Zeit eben konnte – erspart hat.

Auch das ist wieder Resilienz:

Auch die Seiten sehen, die gerade nicht sichtbar sind. Es gibt sooo viele mögliche Wahrheiten!

Für mich ist immer das wahr, was ich bereit bin, zu glauben.

Und: Hinspüren und Geraderücken ist gesünder, als Leiden oder Leugnen.

Diese Fähigkeiten eignet man sich entweder (wie ich) zu Fuß an, weil Not erfinderisch macht, oder man nutzt ein Training zur Bewältigung oder zur Vorbereitung, beispielsweise das vielfach erprobte LOOVANZ-Resilienztraining.

Ich begleite nun schon 2/3 meines Lebens kleine und große Menschen und durfte je ein kleines Stück ihres Weges mit ihnen gehen und Spuren bei ihnen hinterlassen. Mich faszinieren die vielen unterschiedlichen Lebensentwürfe und die Vielzahl von Möglichkeiten, die aus Krisen, Unzufriedenheiten und bereitgestellten Chancen wachsen. Und ich finde es spannend, immer wieder neue Versionen von „Das ist bei uns normal“ und von „Damit bin ich (un-)zufrieden“ kennenzulernen.

Nun stelle ich dir meine Erfahrung zur Verfügung.

Meine Professionalität sichere ich durch regelmäßige Weiterbildung und kollegiale Beratung.


Noch Fragen?

Sehr gerne beantworte ich diese!
Ich freu‘ mich drauf!

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