Das bin ich

Mein beruflicher Werdegang

Ich bin Erzieherin,

Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin mit staatlicher Anerkennung,

beschäftige mich hauptberuflich seit gut 30 Jahren mit Menschen aller Altersklassen z.B.:

- Kindergarten,

- Menschen mit Behinderungen,

- Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

- junge Arbeitsuchende

- Schulsozialarbeit 

- Schülerseminare

- VHS-Dozentin

und seit 2014 bin ich Kleinunternehmerin als Coach.

 

 

 

 Weiterbildungen:

2000: NLP-Practitioner (DVNLP),

2014: Personal und Business Coach

2018: Resilienztrainerin

 

Mein persönlicher Werdegang:

Ich bin 1967 geboren, bin verheiratet und Mutter eines 2004 geborenen Sohnes.

Mein Leben hat mich gelehrt, dass ich immer die Wahl habe, ob ich - auf welche Art auch immer - gestärkt aus einer Aufgabe hervor gehe, die mein Leben mir stellt, oder ob ich meine wertvolle Energie in die Suche nach Schuldigen stecke, mit dem Schicksal hadere, mich selbst bemitleide, oder was auch immer. Ausprobiert habe ich vieles davon und alles hat seine Berechtigung und seine Vor- und Nachteile. Das Leben ist ein buntes Paket an Höhen und Tiefen. Von "einfach" war nie die Rede. Auf manche der Tiefpunkte hätte ich sehr gern verzichtet, oh ja! Aber letztendlich habe ich sie bewältigt, daraus gelernt, mich wieder aufgerichtet, meine Krone gerade gerückt und erlebt, was ich erreichen kann. Trotz, oder vielleicht auch gerade wegen der Schattenseiten meines Lebens.

Als sich beispielsweise meine eigene Mutter umbrachte, während ich hochschwanger war, dann war das alles, aber nicht einfach! Natürlich stellte ich mir Fragen wie: "Warum hat sie sich nicht auf ihren Enkel gefreut?", "Was hätte ich tun können, um das zu verhindern?" etc. Natürlich tat es sehr lang sehr weh. Und das tut es noch, wenn ich darüber nachdenke. Natürlich habe ich die ersten Wochen oft geheult wie ein ausgewachsener Schlosshund. Natürlich war ich auch manchmal stinksauer darüber, dass sie sich so egoistisch für ihren Selbstmord als "Lösung" ihrer Probleme entschied und hatte direkt wieder ein schlechtes Gewissen, weil ich sicher bin, dass sie anders entschieden hätte, wenn ihr etwas anderes eingefallen wäre und dass sie sich sicher die Entscheidung nicht leicht gemacht hat. Und ich habe entschieden, dass ich meiner Mutter nun, mit egal welchen Gedanken, nicht mehr helfen kann. Was ich konnte war, mich um das Jetzt und die Zukunft zu kümmern. Ich nahm meine Kraft aus der Vorstellung, dass ich meinem Kind eine unbeschwerte Kindheit ermögliche, indem ich meiner Trauer, meiner Wut, meiner Lebensfreude und all meinen anderen Gefühlen den Raum gebe, den sie verdienen. Alle sind ein Teil von mir. Jetzt habe ich diese letzte Entscheidung meiner Mutter als eine Erinnerung neben vielen anderen Erinnerungen gut eingepackt in meinem Rucksack.

Diese Fähigkeit, sich das Leben nicht schön zu reden, aber auch nicht an den Nickeligkeiten des Lebens zu verzweifeln, sondern es zu nehmen, wie es ist und es sich möglichst gesund zu gestalten, nennen Fachkreise heute "Resilienz".

Eine besonders schöne Idee hatte ein lieber Freund, der den Suizid meiner Mutter als ein Zeichen für die große Liebe zwischen meinen Eltern deutete. Dieser Gedanke macht mir ein Wohlgefühl und lässt mich weiter gesund mein Leben leben, obwohl die nüchtern betrachtete Tatsache die gleiche bleibt. Tot ist tot. Ich hätte mich damals auch dem Drang hingeben können, alles hin zu werfen, mich in eine Depression zu stürzen. Hätte jeder verstanden. Vielleicht sogar leichter, als vor mir selber und anderen zu erklären, wie ich darauf komme, trotz allem Spaß am Leben zu haben. Oft genug dachte ich, ich erwecke den Eindruck, dass mir der Tod meiner Mutter egal wäre. Schlechtes Gewissen inbegriffen. Auch da half es mir, zu verstehen, dass mir eben nicht nur meine Mutter, sondern auch meine lebenden Familienmitglieder, Freunde und mein Beruf wichtig sind und letztendlich auch ich selbst.

Auch das ist wieder Resilienz: Hinspüren und Geraderücken ist gesünder, als Leiden oder Leugnen.

Diese Fähigkeiten eignet man sich entweder, wie ich, zu Fuß an, weil Not erfinderisch macht, oder man nutzt ein Training zur Bewältigung oder zur Vorbereitung, beispielsweise das vielfach erprobte LOOVANZ-Resilienztraining (Siehe auch unter > Angebot > Resilienztraining).

Beruflich begleite ich nun schon über die Hälfte meines Lebens kleine und große Menschen und durfte je ein kleines Stück ihres Weges mit ihnen gehen und Spuren bei ihnen hinterlassen. Mich faszinieren die vielen unterschiedlichen Lebensentwürfe und die Vielzahl von Möglichkeiten, die aus Krisen, Unzufriedenheiten und bereitgestellten Chancen wachsen. Und ich finde es spannend, immer wieder neue Versionen von "Das ist bei uns normal" und von "Damit bin ich (un-)zufrieden" kennen zu lernen.

Meine Erfahrung sagt: "Es lohnt sich wirklich, zusätzlich zu bekannten Gedankenkreiseln

  • mal aus anderen Blickwinkeln zu schauen,
  • in sich hinein zu hören,
  • mal andere Luft zu schnuppern,
  • zu probieren, wie eine neue Überzeugung schmeckt
  • und auch die Fühler in ungewohnte Richtungen auszustrecken". 

Mit Lust auf das Erreichen eines gesetzten Zieles, dem Mut, etwas Neues, Unsicheres zu wagen und dem Willen, alles Nötige dafür zu tun, damit neue Wege auch zum Ziel führen, sowie mit Klarheit über die Aufgaben, die unterwegs zu erledigen sind, wachsen neue Möglichkeiten und Handlungsalternativen!

Und es ist ein behagliches, Kraft gebendes Gefühl, den eigenen Einfluss auf die Dinge zu erleben und sich selbst und die wichtigen Menschen um sich herum dabei von Kopf bis Fuß immer wieder neu kennen und schätzen zu lernen.

Diese Prozesse begleite ich gerne.

 

Nun stelle ich Ihnen und dir meine Erfahrung zur Verfügung. 

Meine Professionalität sichere ich durch regelmäßige Weiterbildung und kollegiale Beratung.

 

Noch Fragen? Rufe/n Sie mich an oder schreibe/n Sie mir gerne! Ich freu' mich drauf!

Zeit für dich!  |  kontakt@BeyCoaching.de - 05451 / 897205